Altersgerechtes Wohnen bedeutet unter anderem Wohnen ohne Stufen, mit Türen, die ein Rollator oder Rollstuhl problemlos passieren kann, mit schwellenfreien Duschen und einem Aufzug, der idealerweise direkt in die Wohnung führt.
Das Pestel-Institut untersuchte das Thema "Wohnraum für über 65-Jährige" auf Grundlage der jüngsten Volkszählung. Laut Studienleiter Matthias Günther fehlt es an kleinen und barrierefreien Wohnungen, die auch eine Pflege zu Hause ermöglichen.
Demnach werden im Jahr 2035 knapp 24 Millionen Bürger älter als 65 Jahre sein. Das wären gut 40 Prozent mehr als heute. Mit der starken Zunahme älterer Menschen wird also auch die Nachfrage nach entsprechenden Wohnungen rasant wachsen. Deshalb müsste jetzt reagiert werden. In den kommenden acht Jahren werden rund 2,5 Millionen zusätzliche Senioren-Wohnungen benötigt.
Entsprechende Wohnungen sind in städtischen Lagen ab ca. 140.000 € zu erwerben. Die Wohnungsgrößen bewegen sich zwischen ca. 45 m² bis ca. 90 m².
Alters- bzw. behindertengerechtes Wohnen spricht eine wachsende Zielgruppe an und wird in der Bauphase bzw. Umbauphase häufig staatlich gefördert.
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